Värslischmitte Brugg


Fasnacht
 

D Wüehlmüüs


Dr Prinz Charles mit sine Wüehlmuusohre

heig, schynts, sin Ehering verlore.

Jetz isch är natürli dra intressiert,

dass ihm das mit dr Frau nid au passiert.

 

Über dr Prinz Philip chönnte mer au no verzelle.

Dä alt Maa hätt nüm fahre selle.

Läbti dä, statt in Ängland, neume do,

dr Reimann würd ihn fahre loh.

 

Dass es schön wird, müend d Chinder d Täller ufässe.

Dä Spruch, dä muess me langsam vergässe.

Im letschte Summer, do längsch dr an Grind:

E Hitzewälle und dicki Chind.

 

Die Muur gege Mexiko isch doch e gueti Sach.

Worum mache d Demokrate e sone Krach?

Sie müend nur luege, wenn d Muur fertig isch,

dass dr Trump uf dr andere Site isch.

 

In Mexiko hett me uralti Sache gfunde,

Opfergfäss tief in ere Höhli unde.

Sie finde in eim Gfäss, ganz dräckig und dornig,

au d Brugger Bau- und Nutzigsornig.

 

Ich ha e Kuckucksuhr erstande.

Doch irgendwie han ich das Fröilein nid verstande.

Die wott mir, ich bi scho am Uselaufe,

no es Pack Vogelfuetter verchaufe.

 

Über „den gelben Riesen“, s Poschtauto

singe mir natürli rücksichtslos au do.

Das Geschäftsgebare hett z rede gäh,

jetz well s dr Trump schynts übernäh.

 

Mer händ d Theme uf unserer Lischte vergliche.

Eistimmig händ mer Windisch us dr Lischte gstriche.

Do chömme die Artikel vo dr Schuelpfläg Windisch

und wieder passt uf Windisch chindisch.

 

Bi de neue FV-Dosto-Wäge

schloht s Schaukle alle Lüüt uf d Mäge.

Für die Züüg gits nur ei Uswäg, quasi,

diräkt in Bahnpark zum Tomasi. 

 

Ich bi ei Obe übers Eisi gloffe.

Do han ich e Maa im Schlofsack troffe.

Är seit uf mi Frog, ob är es Bett müess ha:

Ich wott e guete Platz am Stadtfescht ha.

 

 

 

 

S Kaffi Mor, s Kaffi Moser und s Kaffi Frei.

In eim Nomittag schaffe mir die drei.

Jetz sind mer gstresst und finde kei Rueh,

es chömme no drei Kaffi in dr Altstadt drzue.

 

D Abstimmig in Brugg isch leider dure

und mer Wüehlmüüs nach wie vor uf dr Schnuure.

Über d Stroos, es isch zum Flenne,

muesch immer no um s Läbe renne.

 

Dr Didi Berger isch e Fantascht.

Dä wünscht Dynamik in Brugg und vergitzlet fascht.

Drbi wüsse doch die meischte Lüüt:

Brugg blybt Brugg, do änderet nüt.

 

Aber me muess dringend dr Didi Berger unterstütze.

Wenn mir alli hälfe, cha s öppis nütze.

S Städtli erlydet sunscht e grosse Schade.

Brugger Schnitzelbänkler singe scho in Bade!

 

S erschte Fabrikgebäude vo dr Stadt

mit sine Usbauetappe finde mer glatt!

Die Wärchstatt über d Nutzig isch zum Lache,

die hätte gschyder uns lo mache.

In dene Etappe chönnt me d Stadtröt platziere,

denn würd wenigschtens echli öppis passiere.

Für d Barbara als Chef muess es sich lohne,

dr blaui Teil gseht us wie e Krone.

In eim vo dene Türmli drin,

do hett sie s Gfüehl vo n ere Königin.

Dr Willi als Pensionierte hett wahnsinnig ztue,

drum schiebe mer ihm dr grüeni Teil zue.

Das isch dr ältischt Teil vom Bau

und dr Willi isch das im Stadtrot au.

Dr Reto, da dynamischi, jungi Maa,

dä cha dä grossi gäli Teil ha.

Will är jo für Bürokratieabbau isch,

macht är im grosse Ruum für alli e Mittagstisch.

Dr Leo als Finanzchef bruucht echli Platz,

im violette Teil bunkeret är dr Stadt ihre Schatz.

Und unde chan är grad ynefahre

mit em vollgstopfte Panzerchare.

Und für dr Jürg, wo gärn überall isch,

sind die beide trennte Teil e chlyne Fisch.

Do cha är vo eim Ort zum andere renne

und überschüssigi Energie verbrenne.

Jetz händ mer no dr letscht Teil z vergäh,

dä cha d Yvonne zum Regiere näh.