Värslischmitte Brugg

Fasnacht
 

D' Wüehlmüüs 2018

Dr Sturm Burgwind hett gwüetet katastrophal.
Dä viel Schnee in de Alpe isch phänomenal.
S Telefon lauft jetzt digital
und mir singe immer no original.

„I came to Switzerland“ hett är twitteret.
Vor Freud händ mir scho zitteret.
Dä vieli Schnee, das isch famos.
Aber leider kei Lawine in Davos.

Dört hett är wieder twitteret,
mir händ e Katastrofe gwitteret.
Und scho wird’s plötzli dunkli Nacht,
jetz hett är au no s Muul ufgmacht.

Mir finde das jo nid so guet,
dass dr Prinz Harry en Amerikaneri hürote tuet.
Drum finde s mir vo Brugg au schad,
dass die nid Windisch wähle sondern Schinznach-Bad.

Windisch, Windisch, Windisch, Windisch,
Windisch, Windisch, Windisch, Windisch,
Windisch, Windisch, Windisch, Windisch,
findsch dä Värs nid langsam chindisch?

Zum Ywohnerrot fallt uns no y:
Wär isch dört eigentlich derby?
Im Rotsaal hämmer, dasch unerhört,
am meischte dr Name Papi ghört.

Neuerdings schwer in dr Krise
isch s Poschtauto, der gelbe Riese.
Die tüen das Gäld jo nid versuffe,
sie lege s eifach uf e Huffe.
Mir Wüehlmüüs wänd kei Missgunst schüüre,
aber Brugg macht das au mit de Stüüre.

E junge Maa lauft s Städtli y.
Är luegt e chli verstrublet dri.
E Frau blybt stoh, seit: Gott uf Ärde,
hesch du welle Amme wärde?
Du muesch jetz jo nid z vill studiere,
in 20 Johr chasch nomol probiere.

Mir wette do no Stellig bezieh,
denn übers Wichtigste redt me nie.
Ohni Billag würd uns d Chance gnoh
viellicht emol im Färnseh z cho.


D Frau Roth isch in Wien mit Offizier ufem Tanz.
Ihri Lüüt lache sich in Aarau en Schranz.
S isch glych öb sie dört isch oder do,
sit sie Chefi isch, tuet nüt meh goh.

Das stimmt nid ganz, es git no Regig.
Ihri Kaderlüüt sind in Bewegig.
Wäg dene Entlassige chömme die ins Schwitze.
Niemer dörf besser sy als die an dr Spitze.

D Pascale wott nümm politisiere.
Das chönnt d Aargauer Politik echli kompliziere:
Wär Ständerot? Wär Regierigsrot? Und all die Sache.
Das chönnt dr Jürg doch au no mache.

In Dütschland isch es e bitzli schwierig,
die händ immer no kei neui Regierig.
Mir sind z Brugg viel schlächter dra,
mir händ scho sit Johre kei Regierig gha.

Statt Vögeli  OVS, aber im grosse Ganze,
immer no s Glyche für über de Ranze.
Wenn im Stadthuus e neue Amme tuet walte,
blybt au do, grosso modo, alles bim Alte.

Mir sind wäge däm Plakat echli konsterniert.
Der neue Dani hett uns ziemlech irritiert.
Bis denn sind mer nämlig dr Meinig gsi,
das müess e Wärbig vom Fielmann si.

Mer händ scho gmeint eusi Värs sind parat,
do chunnt dr Jürg au no mit eme Brülle-Plakat.

Mir hätte besser läse selle.
„Dr neui Dani“ – die händ doch klone welle!
Mir händ halleluja gsunge,
denn das isch Gott sei Dank nit glunge.

Die Motto in dr Stadt Brugg gänd z dänke.
E «Wundertüte» chasch ame Schuelchind schänke.
Mit «Steampunk» hadere mir alli au,
denn was das isch, weiss eh kei Sau.
Nur «verfärbt» isch für mich e klari Sach,
so seht s bi uns us, wenn ich d Wösch mach.

Nur vier Gruppe finde mir en Hit.
Eso händ mir nämli viel mehr Zyt.
Am Schluss chönne mir mit em Finger winke
und dr Wysswy und s Bier uf dr Bühni trinke.